Hähnchenfrikadellen mit Buchweizen

Ich erinnere mich noch gut an den Tag, an dem ich zum ersten Mal Hähnchenfrikadellen mit Buchweizen gemacht habe. Es war ein kalter Herbstabend. Draußen war es schon dunkel, und ich wollte etwas Warmes, Leichtes und Herzhaftes kochen. Eigentlich hatte ich gar keinen festen Plan. In meiner Küche lagen ein paar Stücke Hähnchenbrust, eine Chilischote, Petersilie und ein offenes Päckchen Buchweizen. Nichts Besonderes – aber genug, um kreativ zu werden.

Ich bin mit Buchweizen aufgewachsen. Meine Großmutter hat ihn oft gekocht – schlicht, mit Butter und einer Prise Salz. Als Kind mochte ich ihn nicht besonders. Doch irgendwann habe ich verstanden, warum er in vielen osteuropäischen Küchen so beliebt ist. Buchweizen ist nahrhaft, mild nussig und sehr vielseitig. Er passt zu Fleisch, Fisch, Gemüse – und ganz besonders gut zu saftigen Hähnchenfrikadellen.

An diesem Abend habe ich einfach angefangen. Ich habe die Hähnchenbrust klein geschnitten, Zwiebel und Knoblauch dazugegeben, etwas Chili für die Schärfe und frische Petersilie für das Aroma. Ein Ei und Paniermehl haben die Masse perfekt zusammengehalten. Beim Formen der Frikadellen habe ich sie leicht in Mehl gewendet – das ist ein kleiner Trick, den ich von meiner Mutter gelernt habe. So bekommen die Frikadellen außen eine goldbraune, zarte Kruste und bleiben innen wunderbar saftig.

Während die Frikadellen in der Pfanne brutzelten, habe ich Buchweizen gekocht und mit Butter verfeinert. Dazu kam ein schneller, frischer Salat aus Tomaten, Gurke und Joghurt. In nur 30 Minuten stand ein komplettes, ausgewogenes Essen auf dem Tisch. Es war leicht, würzig, sättigend – und überraschend gut.

Seit diesem Abend ist das Gericht ein fester Bestandteil meines Wochenplans. Besonders dann, wenn ich keine Lust auf komplizierte Rezepte habe, aber trotzdem etwas Frisches und Selbstgemachtes essen möchte. Hähnchenfrikadellen mit Buchweizen sind schnell gemacht, schmecken auch am nächsten Tag und sind perfekt zum Mitnehmen.

Ich liebe es, einfache Zutaten zu kombinieren und neue Geschmackserlebnisse zu schaffen. Dieses Rezept ist genau so entstanden: spontan, unkompliziert und voller Erinnerungen. Wenn du Lust auf ein leichtes, proteinreiches Gericht hast, das auch noch gesund ist – dann probier dieses Rezept unbedingt aus.*

Hähnchenfrikadellen mit Buchweizen

Gang: EINFACH, HAUPTGANG
Portionen

4

Portionen
Kochzeit

30

Minuten
Gesamtzeit

45

Minuten

ZUTATEN:

  • Für die Frikadellen:
  • 500 g Hähnchenbrust

  • 1 Chilischote

  • ½ Bund Petersilie

  • 1 Ei

  • 1 Zwiebel

  • 2 Knoblauchzehen

  • 50 g Paniermehl

  • Mehl (zum Wenden)

  • Salz, Pfeffer

  • Für den Salat:
  • 3 Tomaten

  • 1 Gurke

  • 200 g Naturjoghurt

  • Salz, Pfeffer

  • etwas gehackte Petersilie

  • Für die Beilage:
  • 250 g Buchweizen

  • 1 EL Butter

  • Zwiebel, Knoblauch und Chilischote fein hacken oder im Mixer zerkleinern. Hähnchenbrust in grobe Stücke schneiden und auch in dem Mixer zerklienern. Alles in eine Schüssel geben und mit Ei, Paniermehl, Salz und Pfeffer gut vermengen. Die Masse sollte formbar, aber nicht zu feucht sein. Bei Bedarf etwas mehr Paniermehl hinzufügen. Aus der Masse gleichmäßig große Frikadellen formen. Jede Frikadelle kurz in Mehl wenden – das sorgt für eine schöne Kruste beim Braten.
  • Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Frikadellen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten (ca. 4–5 Minuten pro Seite). Anschließend kurz ruhen lassen.
  • Buchweizen gründlich waschen. In Salzwasser nach Packungsanleitung garen (meist ca. 15 Minuten), bis die Körner weich, aber noch locker sind. Mit Butter verfeinern.
  • Tomaten und Gurke in Stücke schneiden. Mit Joghurt, Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie vermengen. Hähnchenfrikadellen zusammen mit dem Buchweizen und dem frischen Joghurtsalat servieren.

NOTIZEN:

  • Die Frikadellen schmecken auch kalt hervorragend, z. B. in einem Sandwich oder Wrap.

*Geschrieben mit ChatGPT

0 0 Bewertungen
Beitragsbewertung